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Recruitment für Pflegefachkräfte - Fallstudie

Ein Hospiz in Norddeutschland befand sich im Oktober 2019 gerade im Aufbau. Eine solche Einrichtung erfüllt eine verantwortungsvolle und emotional schwierige Aufgabe.

Dort finden Menschen in ihrer letzten Lebensphase generationsübergreifend und unabhängig von Konfession, Weltanschauung oder Herkunft Ruhe und Pflege. Dafür bedarf es ausgebildeter Pflegekräfte, die diese Betreuung zu ihrer Herzensangelegenheit machen.

Die Herausforderung: Enger Markt und geringes Budget 

Die Aufgabe bestand in der Besetzung von mehr als 10 offenen Stellen im Bereich der Pflege und Pflegeleitung. Das Recruiting stand dabei vor drei zentralen Herausforderungen:

  1. Das Hospiz befand sich zum Startzeitpunkt im Aufbau, sodass wichtige Faktoren wie Markenbekanntheit oder Mitarbeiterempfehlungen gerade in der Startphase noch nicht nachhaltig genutzt werden konnten.   
  2. Pflegekräfte werden derzeit in Krankenhäusern und privaten Pflegeeinrichtungen händeringend gesucht. Der Markt potenzieller Kandidat/innen ist daher sehr eng.
  3. Das Hospiz finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern, sodass für das Recruiting nur ein vergleichsweise geringes Budget zur Vermarktung von Stellen zur Verfügung stand. 

Um die geplante Eröffnung in 2020 gewährleisten zu können, spielte die rechtzeitige Besetzung der Vakanzen eine zentrale Rolle zur Einhaltung des Zeitplans. Ohne die Besetzung der Pflegestellen wäre eine Eröffnung nicht möglich. 

 

Besetzung durch Online-Präsenz und Aktivierung sozialer Netzwerke 

Die Ausschreibung von verschiedenen Suchprofilen erfolgte in mehrere Phasen. Auf diesem Weg konnte der Aufbau der Markenbekanntheit unterstützt und der sich verändernde Bewerbermarkt möglichst weitreichend erreicht werden. Gleichzeitig wurde besonders die Ansprache der latent suchenden Kandidaten über die Zeit intensiviert.  

Das Recruiting startete mit einer initiativen Phase im Oktober 2019. Eine entsprechende Stellenanzeige wurde unter anderem in den lokalen Zeitungen zusammen mit weiteren Vakanzen des Hospizes sowie über das MultiPosting in diversen Online-Stellenbörsen verbreitet. Daneben unterstützten die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Förderer des Hospizes nach Anleitung nachhaltig die Verbreitung und Empfehlung der Stellenangebote in ihren sozialen Netzwerken offline wie online. Eigens dafür wurden in den Stellenanzeigen technische Inhalte integriert, die das Teilen einfach zu bedienen und effektiv in der Verbreitung machten.

Durch die initialen Maßnahmen konnten bereits passende Bewerber gefunden werden. Eine weitere Vermarktung zur Finalisierung des Projektes war dennoch notwendig. Deshalb wurde im Januar 2020 eine zweite Verbreitungswelle gestartet.

Diese Phase beinhaltete eine verstärkte Online-Präsenz u.a.

  • in zielgruppen-spezifisch ausgewählten generalistischen, regionalen und fachbezogenen Online-Stellenbörsen, 
  • sowie durch Social Media Targeting in sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram. 

Dies führte zu einem neuen Bewerberschwung, sodass letztlich 16 Stellen im Hospiz erfolgreich besetzt werden konnten.  

 

Fazit

Durch zielgruppen- und budgetorientierte Arbeitsweise wurde erreicht, nicht nur am hart umkämpften Markt der Pflegekräfte geeignete Kandidaten zu finden, sondern auch die Kosten für das Hospiz gering zu halten. So konnten in einem Zeitraum von 6 Monaten insgesamt 16 Vakanzen besetzt werden. Das Hospiz kann nun wie geplant in 2020 die Tore für seine Gäste öffnen.

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Bild von Sabine van Erp auf Pixabay